Whirlpool EV130 E Manuale Utente Pagina 34

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Natürliche und künstliche Strahlung
stationen im Rahmen des UV-Index Messnetzes) und des Umrechnungsfaktors für
den jeweiligen Körperteil, kann die UV-Exposition des entsprechenden Körperteiles
berechnet werden.
Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurde weiters die Akzeptanz und Praxistaug-
lichkeit unterschiedlicher persönlicher Schutzausrüstungen gegen solare UV-Strah-
lung evaluiert, sowie die UV-Schutzwirkung von Bekleidungstextilien (bei unter-
schiedlicher Konditionierung) und Gläser/Scheiben bzw. die UV-Reflexivität von
Oberflächen, die für Berufsgruppen im Freien von Relevanz sind, untersucht.
2 Material und Methoden
2.1 Datenerfassung
Zur Quantifizierung der UV-Belastung wurden die Probanden mit Polysulfondosi-
metern (Dicke: 26 µm, Medizinische Fakultät TU Dresden) an unterschiedlichen
Körperpositionen ausgestattet, gleichzeitig erfolgte auch eine Messung der horizonta-
len UV-Belastung mittels Polysulfondosimeter vor Ort. Die Kalibrierung der Polysul-
fonfilme sowie die Auslesung der Messdaten wurden an der Medizinischen Fakultät
der TU Dresden durchgeführt. Die Anwendbarkeit von Polysulfonfilmen für die
UV-Dosimetrie wurde in zahlreichen Studien bestätigt [14-16]. Das Funktionsprinzip
des Polymers Polysulfon basiert auf einer UV-induzierten Änderung seiner Absorpti-
ons- bzw. Transmissionseigenschaften gegenüber UV-Strahlung [17-18]. Die Ände-
rung dieser Eigenschaft kann direkt mit der auf den Polysulfonfilm aufgetroffenen
biologisch wirksamen UV-Dosis H
eff
(J m
-2
) in Relation gebracht werden [19].
Die Polysulfonfilme waren in einen Papprahmen geklebt und in einer Kunststoff-
maske fixiert. Da der Polysulfonfilm an einem schönen Sommertag innerhalb eines
Arbeitstages eine UV-Sättigung erfährt, wurde ein Teil des Films hinter einem Grau-
filter platziert, wodurch eine Messbereichserweiterung realisiert werden konnte. Die
Tragedauer der Polysulfondosimeter betrug je nach Wetterlage 1–4 Arbeitstage, der
Austausch der Polysulfonfilme wurde von Mitarbeitern der Austrian Research Cen-
ters durchgeführt. Als Trageposition für die Dosimeter wurden Nacken, Brust, Vor-
der- sowie Hinterkopf ausgewählt. Durchschnittlich wurde jeder der Arbeiter mit 2
Polysulfondosimetern bestückt. Während des Personenmonitorings wurde jede Bau-
stelle zumindest zweimal täglich von Mitarbeitern der Austrian Research Centers be-
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